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Heraklion. Schon vor Saisonbeginn zeigt sich am Flughafen die Kehrseite der Billigflüge. Für Condor ist ein normaler Schalter und einer für Priority Check-In geöffnet. Die Schlange reicht durch die ganze Halle bis vor den Eingang. Draußen landen Busse immer neue Reisegruppen an.

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In der Halle spricht eine junge Frau in blau-weißer Uniform die Wartenden an. „Möchten Sie für 12 Euro Priority-Check-In.“ Meine Frage nach den Details beantwortet sie routiniert: An der Warteschlange vorbei einchecken, an allen vorbei durch die Security und – auf Wunsch – als erstes ins Flugzeug. Am Ziel kommt der Koffer als erstes am Gepäckband an.

Ich gönne mir den Luxus. Begleitet von bitterbösen Blicken deutscher Wartender führt mich die junge Dame an allen vorbei zum Check In Schalter. Als die ersten Zuschauer maulen, bietet sie auch Ihnen die „Priority“. Keine Reaktion. Meckern macht mehr Spaß als zahlen.  Mit der Bordkarte geht es an einen anderen Schalter zum Einchecken meines Koffers. Das Spiel wiederholt sich. Am „Swisspoint“-Schalter auf der anderen Seite der Halle zahle ich meine 12 Euro und das war’s. Während die anderen weiter auf den Check In warten sitze ich vor dem Terminal in der Frühlingssonne.

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P.S.: Thomas Cook / Condor hat für den Beitrag nichts bezahlt. Die wissen gar nichts davon. Eine gute Idee lobe ich gerne auch ohne Gegenleistung.

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