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Nantes. Oft billiger, manchmal schöner, meist interessanter als ein Hotelzimmer: Plattformen wie wimdu, airbnb und einige andere vermitteln weltweit komplette Wohnungen auf Zeit. So bin ich zum Katzenherrchen geworden:

Foto: Robert B. Fishman

„Meine Katze wird Sie wahrscheinlich in der Wohnung begleiten“, ließ mich die Vermieterin vorab wissen. „Würde sie das stören?“ Nein, natürlich nicht 😉

So hüte ich fünf Tage lang Katze und Wohnung. Dafür zahle ich mit rund 50 Euro pro Nacht etwas weniger als für ein einfaches Hotelzimmer. Hinzu kommt die Provision für airbnb.

Das Kätzchen hat sich an mich gewöhnt, streicht mir so gerne um die Beine, dass ich Mühe habe, ihm nicht auf die Pfoten zu treten. Noch sind wir uns nicht einig, ob es zu den Grundrechten der Katze gehört, im Bett des Menschen zu schlafen. Ich bin dagegen und setze das anhängliche Schmusetier immer wieder vor die Schlafzimmertür. Gegen das Protest-Kratzen an der Tür habe ich zum Glück meine Ohrenstopfen.

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