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Reiseblogger Costas Christ hat sieben Tipps  für Reisende veröffentlicht. Wenn wir sie beachten, verschmutzen wir die Umwelt deutlich weniger, unterstützen lokale Wirtschaftskreisläufe und erfahren viel mehr über unser Reiseland:

1. Fahre wo möglich mit dem Zug oder einem Bus statt zu fliegen

2. Spenden statt Geschenke verteilen: Langfristig haben die „Bereisten“ mehr davon, wenn wir Geld an gute Hilfsprojekte (Hilfe zur Selbsthilfe) spenden statt Geschenke an bettelnde Kinder zu verteilen.

3. Eigene Beutel statt Plastiktüten: Die Welt erstickt im Plastikmüll. Trotzdem reichen Verkäufer/innen weltweit den Kunden ihre Waren in Plastiktüten. Dankend ablehnen und die Ware in die eigene, mitgebrachte Tasche stecken. So habe ich schon viele spannende Diskussionen mit Verkäufer/innen an Marktständen und in Supermärkten ausgelöst, sei es in Frankreich, Spanien, Israel oder Deutschland: auch ein Weg mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen 😉

4. Bevor ich eine Tour buche, frage ich den Anbieter, welche Auswirkungen seine Tour auf die Umwelt hat, wie er seine Leute bezahlt und wie viel von meinem Geld in der Region bleibt.

5. Think Global, Buy Local (global denken, lokale Produkte kaufen). Das Essen schmeckt am besten frisch aus der Region. Wer auf Märkten statt in den Filialen großer Ketten einkauft unterstützt statt internationaler Konzerne meist einheimische Bauern. Viele Souvenirs kommen inzwischen aus chinesischen Billig-Fabriken. In Edinburgh wollte ich mir vor zwei Jahren (es war sehr kalt) eine Mütze kaufen. Trotz schottischem Design stand auf den versteckt eingenähten Labeln fast aller Mützen „Made in China“. Die Verkäufer wunderten sich sehr über meine Frage nach einer Mütze „Made in Scotland“ oder wenigstens aus europäischer Produktion. Schließlich fand ich eine „Made in Serbia“. Die kostete statt sieben zwölf Pfund. Ich habe sie immer noch. Hat sich gelohnt.

6. Bitte keine Andenken aus geschützten Wildtieren kaufen: Letztens kam ich an einem Infostand des deutschen Zolls vorbei. Auf dem Tisch lag das komplette Fell eines Leoparden (einschließlich Kopf), eine Krokodilledertasche, ein Elefantenstoßzahn, der Panzer einer Riesen-Schildkröte und andere „Souvenirs“, die die Zöllner an deutschen Flughäfen beschlagnahmt hatten. Wer damit erwischt wird, zahlt bei der Einreise hohe Strafen. Wilderer töten geschützte Tiere nur, weil wir diese Produkte kaufen. Keine Nachfrage, keine Wilderei.

 

 

 

 

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