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... Weltenbilder und andere Eindrücke

Israels Armee ist gut organisiert. Auf meine Frage nach den Vorwürfen der israelischen Organisation „Shovrim Shtika“ („Das Schweigen brechen“) kommt prompt der versprochene Rückruf aus Jerusalem: In perfektem Deutsch lässt mich der Pressesprecher des „European Desk“ der IDF (Israeli Defense Forces, Israelische Verteidigungskräfte, wie die Armee offiziell heißt)  wissen, dass diese Geschichte „erfunden und erlogen“ sei.

Unter dem Motto „Das Schweigen brechen“ haben sich israelische Soldaten und Offiziere zusammen getan, die in Hebron gedient haben. In Ausstellungen, Vorträgen und auf Führungen durch die umstrittenste Stadt im Westjordanland berichten sie von ihren Erfahrungen als Besatzer.

In Hebron beschützen 650 Soldaten ein paar hundert jüdische Siedler, die mitten unter rund 180.000 Arabern (Palästinensern) leben. Frommen Juden und Muslimen ist Hebron heilig. Im „Grab des Patriarchen“ ruht unter anderem der gemeinsame Stammvater Abraham.  Nach jüdischer Überlieferung gründete König David hier sein erstes Reich, bevor er später nach Jerusalem zog. „Gott hat uns dieses…

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