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Mac Donalds zählt nicht gerade zu meinen Lieblings-Lokalen. In wenig internetaffinen Ländern, wo es auf dem Land und in Kleinstädten kaum öffentlich zugängliche W-Lans gibt, trinke ich bei „Mac Doof“ gerne mal einen dieser amerikanischen Wasser-Kaffees. Statt Schmerzensgeld gibt es dort kostenloses und freies W-Lan. Nach einer Stunde im Mac Donald’s Vallauris (Alpes-Maritimes im Südosten Frankreichs) muss ich aufgeben. Die Internetverbindung schwächelt. Eine E-Mail mit einem kleinen pdf-Anhang bleibt im Ausgangsfach liegen. Klicke da, wer will.
Stets freundlich und nah am Kunden erklärt mir die junge Frau hinter dem Tresen: „Ich weiß, bei Regen funktioniert das Internet hier ganz schlecht. Dann können wir auch keine Kartenzahlungen entgegennehmen.“ Zum Beweis verweigert sich das Lesegerät prompt meiner Kreditkarte. Wie das Wetter auf die (in der Erde verbuddelten?) Internetleitungen wirkt, kann mir die junge Dame nicht erklären. Bei diesem (hier eher seltenen) Sauwetter verkriechen sich die Einheimischen ohnehin lieber zuhause. Und dort haben sie wahrscheinlich wetterfeste Internetverbindungen.

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