Schlagwörter

, , , , , , , ,

Viel günstiger als ein Hotel und auf Wunsch mit WG- oder Familienanschluss: Nach einem Bericht des Managermagazins vermieten immer mehr Großstädter Zimmer und ganze Wohnungen auf Plattformen wie airbnb, Wimdu oder 9flats an Tourist/inn/en. Gerade habe ich mir auf airbnb einen Platz auf einem Osloer Wohnzimmersofa für 47 Euro / Nacht reserviert. Ein Hotelzimmer kostet im teuren Norwegen mindestens das Doppelte. In Berlin habe ich bei airbnb schon komplette Einzimmer-Wohnungen für 30 Euro / Nacht gefunden. Kein Wunder, dass die Hoteliers protestieren. Hamburg, München und ab Sommer 2013 auch Berlin verbieten die Nebenbei-Vermietung als „Zweckentfremdung von Wohnraum“. Wer erwischt wird zahlt bis zu 50.000 Euro Bußgeld. Der Grund: Die Städte wollen die knappen Wohnungen für ihre Bewohner/innen erhalten. Die rentable Vermietung als Ferienwohnungen treibt die Gentrifizierung nicht nur in den Berliner Innenstadtbezirken noch weiter voran. Die ohnehin schon hohen Mieten steigen noch schneller.

Advertisements